Unser Bienen-Projekt

Unsere Schulbienen haben ein gutes Jahr bei uns. Sie haben sich zu einem starken und gesunden Volk entwickelt. Der Honigertrag ist ordentlich und wir freuen uns

demnächst kleine Honiggläser anbieten zu können, die käuflich erworben werden dürfen und zudem das Bienenprojekt unterstützen. Auch in der Vitrine im Eingang der Aula sind Dinge ausgestellt deren Erlös den Bienen zu Gute kommt.

Vielen Dank an alle Unterstützer und Spender die sich für die Schulbienen einsetzen!

(Foto und Text: A. Lohse - 25.6.2018)

Schulhofaktionstag am 7.4.2018

Am Schulhoftag hat unsere Imkerin die erste Durchsicht  gemeinsam mit interessierten Kindern durchgeführt. Den Kindern wurde viel erklärt und sie wurden in die Abläufe mit einbezogen. Sie konnten die Rähmchen halten und die Bienen bei ihrer Arbeit genauer betrachten. Ihnen wurde die Bienenkönigin gezeigt (Wer entdeckt sie bei genauem Hinsehen???) und sie konnten das Propolis von den Rähmchen mit dem Stockmeißel abkratzen. Die bislang angeschafften Anzüge haben sich bewährt und wir freuen uns auf weitere Durchsichten mit den  "Imkerschülern"/ "Imkerschülerinnen".

 

(Text: Fr. Petersen – 12.4.2018)

April 2018 - Neues von unseren Bienen ...

Liebe Eltern der Grundschule Müssenredder,

 

im November letzten Jahres ist ein Bienenvolk bei uns hinter die Schulküche gezogen. Den Bienen geht es gut in ihrem Bienenstock und Frau Wagner, die Imkerin kommt in regelmäßigen Abständen, um nach den Bienen zu schauen und um die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Lehrerinnen und eine Mutter aus dem Elternrat werden Frau Wagner bei ihrer Arbeit unterstützen und gleichzeitig die praktischen Arbeiten erlernen. In vielen Aktionen werden Ihre Kinder im Umgang mit den Bienen einbezogen. Auch der Hort Tigerente zeigt sich an dem Projekt interessiert.

In sogenannten „Bienenstunden“ erfahren Ihre Kinder viel über diese interessanten und einzigartigen Insekten. Vielleicht hat Ihr Kind schon etwas erzählt?

 

Zum Erforschen gibt es viele Dinge:

Was tut die Biene das ganze Jahr?, Wie macht die Biene Honig?, Wie sieht die Biene aus?, Wer wohnt alles im Bienenstock?, Wie alt werden Bienen?, Wer sind die Feinde der Biene?, Wie verhalte ich mich gegenüber einer Biene?, Was sind die Aufgaben von einem Imker?

Und noch vieles mehr…

 

Mit der Haltung der Bienen sind zahlreiche praktische Arbeiten verbunden, so könnten wir mit den Kindern „Rähmchen“ (Holzrahmen, in denen die Bienen ihre Waben bauen), herstellen.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Bienen an ihrem Standort zu besuchen und Einblicke in den Bienenstock zu erlangen. Diese besondere Art des Unterrichts erreicht alle Kinder und ist sehr faszinierend. Das bestätigt die erfahrene Imkerin Frau Westphal, die eine Schulimkerei in Bergstedt seit 10 Jahren führt. Frau Westphal lässt uns von Ihren Erfahrungen aus dem Unterricht profitieren und ist auch bereit mit uns an den Bienenstock zu gehen.

 

Dazu allerdings benötigen wir Schutzanzüge, Hüte und Handschuhe.

 

Daher möchten wir uns an Sie wenden.

Sie können das Bienenprojekt über den Mitgliedsbeitrag zum Schulverein unterstützen. Oder Sie unterstützen das Projekt, indem Sie die Dinge kaufen, die wir mit den Kindern herstellen.

 

Des Weiteren soll Honig gewonnen werden, dafür nehmen wir den Bienen den Honig weg und geben Ihnen stattdessen als Nahrung Zuckerwasser. Das ist der übliche Vorgang.

 

Wenn jedes Kind ein Kilo Zucker als Spende mitbringt haben wir in kürzester Zeit einen großen Zuckervorrat. Das wäre großartig!!! Geben Sie gerne Ihrem Kind den Zucker mit, um ihn dann in der Schulküche in Haus A abstellen zu können.

 

Wir danken Ihnen im Voraus für die Unterstützung und wünschen Ihnen und Ihren Kindern einen wunderschönen Frühlingsanfang!

 

Insektige Grüße von der Bienengruppe

Text: Frau Petersen (4.4.2018)

Schaukasten zum Tag der offenen Tür am 24.11.2017

Ausflug in die Schulimkerei nach Bergstedt

Die Klassen 1a und 1b haben am 10.4.2017 einen Ausflug zur Schulimkerei gemacht.

Das war für alle Beteiligten eine spannende und lehrreiche Angelegenheit.

Natürlich herrschte vorab viel Aufregung, weil doch so manche „Bienenstichgeschichte“ erzählt wurde.

Als wir dann aber im großen Klassenzimmer mit beiden Klassen saßen, wurde uns viel über die Biene erzählt und auch erklärt. Zum Beispiel, wie man sich für die Biene interessant macht, nämlich indem man mit den Armen wild umherfuchtelt. Dann möchte die Biene unbedingt wissen, was da los ist und fliegt genau dort hin.

Wenn man das nicht möchte, sollte man „Baum spielen“, ganz einfach gerade hinstellen, Arme an den Körper halten und Mund zu. So ist man für die Biene vollkommen uninteressant. Und sie kommt auch nicht zu einem geflogen.

Der ganze Körper der Biene ist erstaunlich. Das wurde den Kindern deutlich, als jeder seine eigene Bienenzeichnung anfertigte. Schon der Hinweis auf die Farben der Bienen führte bei allen Beteiligten zur Verwirrung. Die allen bekannte Darstellung der Biene in gelb und schwarz musste verändert werden in schwarz und braun.

Mit eigenen Augen konnten sich die Kinder davon überzeugen, als es endlich an die Bienenstöcke ging. Vorab zogen alle Kinder, Begleiterinnen und Lehrerinnen einen Schutzanzug an. Das sah schon komisch aus, fast wie Astronauten. Aber dieser Begriff wurde ersetzt durch den Fachbegriff Imker.

Bei den Bienen zeigte uns die erfahrene Schulimkerin Frau Westphal die Wabenrahmen mit den Bienen. Die ersten Wabenrahmen waren noch mit wenig Bienen besetzt, nach und nach öffnete Frau Westphal weitere und es fing an deutlich mehr an Bienen zu wimmeln. Es konnte sogar beobachtet werden, wie zwei Bienen gerade aus ihren Waben schlüpften. Das war schon einmalig. Und die Königen wurde auch gesehen. Jede Königen ist mit einem farbigen Punkt versehen. Frau Westphal weiß genau, um welche Königin es sich handelt und wie alt diese ist.

Zum Ende wurden alle Kinder und Anzüge kontrolliert, damit auch keiner eine Biene mit in die Klasse nimmt. Dort gab es noch einen süßen Abschluss, jedes Kind durfte direkt von der Wabe den Honig probieren.

Alle Kinder waren stolz und zufrieden, dass sie so viel über die Biene gelernt und vielleicht sogar ihre Angst vor den Bienen überwunden hatten.

Der Besuch hatte sich definitiv gelohnt und der Eintrittspreis von 2kg Zucker pro Kind war gerechtfertigt. :-)