Unser Bienen-Projekt stellt sich vor ...

Schaukasten zum Tag der offenen Tür am 24.11.2017

Ausflug in die Schulimkerei nach Bergstedt

Die Klassen 1a und 1b haben am 10.4.2017 einen Ausflug zur Schulimkerei gemacht.

Das war für alle Beteiligten eine spannende und lehrreiche Angelegenheit.

Natürlich herrschte vorab viel Aufregung, weil doch so manche „Bienenstichgeschichte“ erzählt wurde.

Als wir dann aber im großen Klassenzimmer mit beiden Klassen saßen, wurde uns viel über die Biene erzählt und auch erklärt. Zum Beispiel, wie man sich für die Biene interessant macht, nämlich indem man mit den Armen wild umherfuchtelt. Dann möchte die Biene unbedingt wissen, was da los ist und fliegt genau dort hin.

Wenn man das nicht möchte, sollte man „Baum spielen“, ganz einfach gerade hinstellen, Arme an den Körper halten und Mund zu. So ist man für die Biene vollkommen uninteressant. Und sie kommt auch nicht zu einem geflogen.

Der ganze Körper der Biene ist erstaunlich. Das wurde den Kindern deutlich, als jeder seine eigene Bienenzeichnung anfertigte. Schon der Hinweis auf die Farben der Bienen führte bei allen Beteiligten zur Verwirrung. Die allen bekannte Darstellung der Biene in gelb und schwarz musste verändert werden in schwarz und braun.

Mit eigenen Augen konnten sich die Kinder davon überzeugen, als es endlich an die Bienenstöcke ging. Vorab zogen alle Kinder, Begleiterinnen und Lehrerinnen einen Schutzanzug an. Das sah schon komisch aus, fast wie Astronauten. Aber dieser Begriff wurde ersetzt durch den Fachbegriff Imker.

Bei den Bienen zeigte uns die erfahrene Schulimkerin Frau Westphal die Wabenrahmen mit den Bienen. Die ersten Wabenrahmen waren noch mit wenig Bienen besetzt, nach und nach öffnete Frau Westphal weitere und es fing an deutlich mehr an Bienen zu wimmeln. Es konnte sogar beobachtet werden, wie zwei Bienen gerade aus ihren Waben schlüpften. Das war schon einmalig. Und die Königen wurde auch gesehen. Jede Königen ist mit einem farbigen Punkt versehen. Frau Westphal weiß genau, um welche Königin es sich handelt und wie alt diese ist.

Zum Ende wurden alle Kinder und Anzüge kontrolliert, damit auch keiner eine Biene mit in die Klasse nimmt. Dort gab es noch einen süßen Abschluss, jedes Kind durfte direkt von der Wabe den Honig probieren.

Alle Kinder waren stolz und zufrieden, dass sie so viel über die Biene gelernt und vielleicht sogar ihre Angst vor den Bienen überwunden hatten.

Der Besuch hatte sich definitiv gelohnt und der Eintrittspreis von 2kg Zucker pro Kind war gerechtfertigt. :-)